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B E R I C H T E   -   2 0 2 0

10. Baumschneidaktion der Schleicher am Beachvolleyball-Gelände

Schleicher - Baumschneideaktion


Am 14. März war es wieder soweit: Nach mehreren Verschiebungen trafen sich die Eberbach-Schleicher zum gemeinsamen Obstbaum-Pflegeschnitt am Beachvolleyball-Gelände. Mit vielfältigem Gerät wurde dem Wildwuchs zu Leibe gerückt. Dabei musste dem aufgeweichten Boden und anfangs frostigen 4°C getrotzt werden.

Da alle 17 Bäume an einem Tag nicht zu schaffen sind, zogen wir die vor, welche letztes Jahr ausgelassen wurden. So ist ein wenigstens zweijähriger Turnus gewährleistet. Zum Mittag gab es wie immer den von der Gemeinde gestifteten Vesper.

Nach einem Fettspalter aus Harmut´s Sortimentskiste ging es bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen mit Elan weiter. Zum Feierabend war der von der Gemeinde aufgestellte Hänger gefüllt und zwei große Schnittgut-Haufen zusammengetragen. Zum Abschluss fuhr Reiner seinen "Dreimaster" auf, in dessen Kessel bald wohlschmeckender, selbst gewürzter Glühwein dampfte.

Danke an alle, die zu dieser gelungenen Aktion beigetragen haben, welche auch ein kleines Jubiläum hatte: Unsere Abteilung unterstützte damit zum 10. Mal den örtlichen Bauhof.

RH

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Schleicher-Radausflug 2020

Schleicher - Radausflug

Wegen der Corona-Verordnungen war lange ungewiss, ob der dreitägige Schleicher-Radausflug 2020 überhaupt stattfinden kann. Er konnte! Also starteten die Teilnehmer - wegen der Länge der Tagesetappe eine Stunde früher - am 03. Juli um 9.00 Uhr. Ziel war das Waldhotel Wildbad im Naturpark Fränkischer Wald. Leider konnte der Verfasser wegen verletzungsbedingten Trainingsrückstands erstmals nur mit Begleitfahrzeug mitmachen.

Bei idealem Radlwetter und Rückenwind ging es über Bretzfeld, Öhringen, und Neuenstein ostwärts. Bei Döttingen wurde der Kocher, bei Bächlingen die Jagst gekreuzt. Nach dem letzten langen Anstieg am Vormittag wurde in Langenburg Pause gemacht. Gestärkt fuhren wir weiter Richtung Blaufelden. Da der vorausfahrende motorisierte Schleicher auf der dünn besiedelten Strecke kein Lokal finden konnte, wurde der Trupp an einer schattigen Sitzgruppe vor Enzenweiler mit einer "Linden-Kaltschale" aus der mobilen Kühlbox versorgt. Über Rothenburg und den letzten Anstieg nach Nordenberg erreichten wir nach 99 Kilometern und 1400 Höhenmetern unser gut besuchtes Tagesziel. Beim Abendessen nahm ein Teilnehmer seine zweite Tagesdosis Cäsium 137 in Form von Pfifferlingen zu sich.

Am Samstag begann bei strahlendem Sonnenschein mit einem Anstieg direkt vor der Unterkunft. Anschließend führte die Tour durch verschlafene Örtchen in landschaftlich reizvoller Umgebung. Zeitlich fuhr das Begleitfahrzeug zurück nach Rothenburg, um die Kühlbox mit Rauchbier und "Kiachli" (Fränkische Spezialität) sowie Schwarztee (kein Mitreisender mag Earl Grey) nachzuladen. Zurecht, wie sich herausstellte, denn die herrliche Gegend war gastronomisch leider massiv unterversorgt. Über Neusitz, Insingen und Wettringen radelte die Gruppe Richtung Crailsheim. Da der dortige Engel-Biergarten noch nicht geöffnet hatte, verständigte man sich telefonisch auf eine Mittagsrast am Satteldorfer Bahnhof. Dort wurde auf einer Laderampe im Schatten das Begleitfahrzeug etwas "erleichtert". Der weitere Tourverlauf führte über CR-Altenmünster, Stetten und Hellmannshofen zum Tagesziel, dem Landgasthof Stern in Bühlertann. Nach dem Bezug der Unterkunft verbrachten wir den Abend im erweiterten und gut besuchten Biergarten. Hier gab’s für den Pfifferling-Junkie die nächste Dosis. Nach dem letzten Spiel stand dieser dann auch als Verlierer der abendlichen Skatrunde fest.

Nach einem ausgiebigen Frühstück (mit eigenem Ostfriesen-Schwarztee) starteten wir bei erneut herrlichem Wetter, allerdings wie schon am Vortag mit kräftigem Gegenwind. Die Strecke führte über Unterfischbach, Engelhof und Winzenweiler steil hinab nach Gaildorf. Im Teilort Unterrot wurde im „Kocherbähnle“ Mittagsrast gemacht, der Begleitfahrer setzte die Mahlzeit aber mangels Verbrennung aus. Weiter ging es über Fichtenberg und Oberrot nach Wielandsweiler. Nach einer kurzen Druckbetankung führte der Weg über die Rösersmühle nach Mainhard. Dort hatte der Begleitfahrer im Schatten des Rathauses seine Klappmöbel und Kühlbox zur letzten Zwischenrast aufgebaut. Anschließend ging‘ s erstmal lange bergab: Brettach, Geddelsbach, Rappach. Dann über Dimbach und den Steinernen Tisch zurück nach Eberstadt, wo wir zum Abschluss bei Irene Einkehr hielten. Wie schon am Vortag wurden 70 Kilometer und 500 Höhenmeter erradelt.

Danke an Peter Czerwenka, der die Tour wie immer bestens organisiert und geführt hat.

RH

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Weißwurstessen 2020

Schleicher - Radausflug

Nach zwei Fehlversuchen wegen Schlechtwetters - letztes Jahr und am Vorwochenende - konnte am 6. September endlich das Schleicher-Weißwurstessen wie geplant auf dem "Stückle" unseres Kameraden und Kassiers Hartmut stattfinden.

Bei idealen Wetterbedingungen traf sich der Großteil der Teilnehmer/-innen am Sportheim, um von dort gemeinsam zum Ziel zu wandern. In Lennach stieß Thomas zur Truppe, Peter und Karl-Heinz kamen mit dem Rad. Pünktlich um 11.00 Uhr trafen wir gemeinsam am Ziel ein, wo der Gastgeber alles akribisch vorbereitet und mit Hinweiszetteln gekennzeichnet hatte: kalte und weniger kalte Getränke, verbleit und unverbleit, Holzgeschirr und -besteck, Haus- und Biomüllbehälter, Trinkwasserkanister und sogar ein Hygienekonzept war perfekt umgesetzt worden. So stand dem Erhitzen der Weißwürste in Reiners gasbeheiztem Kessel nichts mehr im Wege.

Die 20 Minuten Wartezeit wurden mit dem Genuss der herrlichen Aussicht und anlassgerechten Getränken überbrückt. Die Würste, Brezeln und begleitenden Getränke mundeten vorzüglich, einzig der Motorenlärm (sonntags) eines Gartengerätes in der Nähe störte. Dem bereitete Ute als "Behördenmitarbeiterin" schließlich ein Ende.

Die Stunden vergingen flugs und nachmittags verwöhnte uns Gaby noch mit Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen, selbst Schlagsahne fehlte nicht. So versorgt saßen wir zwei Stunden länger als geplant bei angeregten Gesprächen, in deren Verlauf ein Kamerad von seiner Frau überraschend mehrfach ge"Liebling"t wurde.

Nach dem Motto "viele Hände machen schnell ein Ende" halfen zum Schluss alle zusammen, um die vielen Behälter und Gerätschaften einzuräumen und zu den Fahrzeugen zu schaffen. Vielen Dank an Hartmut und Gaby für die perfekte Ausrichtung dieser gelungenen Schleicher-Veranstaltung, die hoffentlich nächstes Jahr eine Wiederholung findet.

RH

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